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G8-Polizeieinheit «Kavala» spricht von erfolgreicher Strategie |
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Rostock (dpa) - Die G8-Polizeieinheit «Kavala» fühlt sich trotz der Krawalle vom Samstag in Rostock in ihrer Strategie bestätigt und spricht von einem erfolgreichen Einsatz. Auch von Seiten der Demonstrationsorganisatoren werde das bisherige Vorgehen der Polizei weitgehend positiv bewertet, sagte Kavala- Sprecher Axel Falkenberg in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Es gibt keinen Solidarisierungseffekt zwischen friedlichen Demonstranten und Gewalttätern». Bei den Krawallen, die aus den Reihen von insgesamt rund 2000 militanten Autonomen heraus initiiert wurden, waren rund 1000 Menschen verletzt worden, einige davon schwer.
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Steinewerfer verurteilt - G8-Alternativgipfel begonnen |
Rostock (dpa) - Nach den schweren G8-Krawallen in Rostock muss einer der Steinewerfer für zehn Monate hinter Gitter. Das Amtsgericht verurteilte in einem beschleunigten Verfahren einen nicht vorbestraften 31-Jährige Randalierer zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung.
Er hatte am Samstag mehrfach mit Steinen gezielt nach Polizisten geworfen. Globalisierungskritiker begannen am Dienstag in Rostock mit einem so genannten Alternativgipfel zu sozialen und ökologischen Fragen. Sie wollen beweisen, dass ihre Opposition zur Globalisierung ausschließlich friedlich ist. Bei Protesten nahm die Polizei im Laufe des Tages 19 Personen vorläufig fest.
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2.500 Polizisten und Feuerwehrleute aus NRW sichern Gipfel in Heiligendamm |
Wolf: NRW leistet wesentlichen Beitrag für friedlichen Verlauf
Das Innenministerium teilt mit:
Nordrhein-Westfalen unterstützt mit mehr als 2.200 Polizisten und rund 250 Sanitätern und Ärzten Mecklenburg-Vorpommern beim Weltwirtschaftsgipfel in Heiligendamm. „Mit unseren Polizisten, Sanitätern und Ärzten und aufwendiger technischer und logistischer Unterstützung leistet NRW einen wesentlichen Beitrag für den friedlichen Verlauf des Weltwirtschaftsgipfels“, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (01.06.) in Berlin.
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NRW-Grüne müssen sich eindeutig von Gewalt distanzieren |
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Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst zu den Ausschreitungen in Rostock
„Der Gewaltausbruch der Linkschaoten in Rostock widert mich an. Wenn hirnlose Hooligans hunderte Polizeibeamte verletzen, ist das ein trauriger Höhepunkt eines zunehmenden Linksextremismus in Deutschland. Es ist sehr beunruhigend, dass in Parlamenten vertretene Parteien diese autonomen Chaoten zum Teil offen unterstützen. Die Linkspartei macht aus ihrer Sympathie gar keinen Hehl. Oskar Lafontaine sieht in den Staats- und Regierungschefs die eigentlichen Brandstifter. Das zeigt: Die Linkspartei ist eine Gefahr. Wir müssen diese extremistische Partei politisch entschieden bekämpfen und verhindern, dass sie 2010 in den Landtag einzieht.
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Polizeigewerkschaften kritisieren Einsatz bei Rostocker Krawallen |
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Berlin (dpa) - Die Polizei muss ihre Taktik nach den schweren Ausschreitungen in Rostock nach Ansicht der Polizeigewerkschaften ändern. Die Polizei habe «Glück gehabt», dass kein Polizist ums Leben gekommen ist, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Wolfgang Speck, am Montag dem Nachrichtensender N24. Um solche Krawalle zu verhindern, müsse die Polizei künftig näher an die Demonstranten heran. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Taktik bei dem Einsatz am vergangenen Samstag bemängelt.
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