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Rom-Wittenberg. Eine herausragende Idee fanden 27 Landes- und Kommunalpolitiker das Angebot einer Studienreise (private Bildungsreise) nach Rom und Wittenberg. Prälat Dr. Karl-Heinz Vogt, Leiter des katholischen und Kirchenrat Rolf Krebs, Leiter des evangelischen Büros beim Landtag und Landesregierung Nordrhein-Westfalen, hatten gemeinsam die Reise ausgearbeitet. Bildungsministerin Barbara Sommer gab den Anstoß.
Schon das gewählte Hotel in Rom, das ehemalige Haus der Hl. Franziska von Rom, mitten im alten Stadtkern Trastevere, nahe des Tibers, „Casa die Santa Francesca Romana a Ponte Rotto“, (um 1400 Jh.) versprach eine interessante Spurensuche.
Gespräche mit Kardinal Walter Kasper, Präsident des Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Erzbischof Paul Josef Cordes, Präsident des päpstlichen Rates Cor Unum, Bischof Josef Clemens, Sekretär des päpstlichen Laienrates und die Teilnahme an einer Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI bildeten die geistigen Schwerpunkte in Rom.
Nicht minder beeindruckend die Gespräche in der Lutherstadt Wittenberg mit Landesbischof Axel Noack (Magdeburg), Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer, Zeitzeuge der friedlichen deutschen Revolution von 1989, Pfarrer und Studienleiter Theologie und Zeitgeschichte an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, und Probst Siegfried Kasparick, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Einen besonders nachhaltigen Eindruck vermittelten der Besuch der historischen Bibliothek des Evangelischen Predigerseminars und das Blättern in Büchern und Dokumenten aus der Reformationszeit (1500 – 1600 Jh.) mit handschriftlichen Originaltexten, Korrekturen und Anmerkungen von Dr. Martin Luther und Philipp Melanchton, dem bedeutenden Reformator an der Seite Luthers.
Aus dem Rhein-Erft-Kreis nahmen mit ihren Ehepartnern teil: Rita Klöpper MdL (Frechen), Horst Engel MdL (Pulheim) und Detlef Troppens, Ratsmitglied (Wesseling).
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