Führungskräfte der BPA mit Horst Engel vor dem Rathaus in Klagenfurt
Horst Engel beeindruckt von NRW-Polizeiarbeit in Klagenfurt
Bei seinem Besuch in Klagenfurt hat sich Horst Engel, innenpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, beeindruckt von der Arbeit der NRW-Polizisten auch außerhalb ihres gewohnten Terrains gezeigt. Diese hätten bedeutenden Anteil daran, dass es rund um die EM-Veranstaltungen in Klagenfurt weitgehend friedlich geblieben sei, obwohl sich Hooligans aus vielen Ländern angesagt hatten.
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"Unsere Polizistinnen und Polizisten sind im wahrsten Sinne des Wortes als Freund und Helfer im Einsatz. Sie erfahren hohe Anerkennung und Sympathie bei der Bevölkerung. Unsere Polizisten machen bei der Fußball-EM einen hervorragenden Job. Ihr Einsatz ist ein voller Erfolg", lobte Engel. Der FDP-Innenexperte verwies auf die Effekte der Anwendung moderner Methoden der Polizeiarbeit: "Wir zeigen Fußballrowdies nicht nur, dass wir sie im Auge haben, sondern verhindern gewalttätige Ausschreitungen schon im Vorfeld." In dem Zusammenhang stellte Engel klar: "Sämtliche Polizeibehörden vor Ort können auch während der EM die Datei Gewalttäter Sport nutzen." In die Datei Gewalttäter Sport geben Polizeibehörden von Bund und Ländern Daten über Personen ein, die im Zusammenhang mit Sportereignissen in strafrechtlich relevanter Weise aufgefallen sind. Österreich besitzt eine ähnliche Datei, in die auch Daten aus Deutschland eingespeist werden. Aufgrund von Daten aus der Datei können in Verbindung mit weiteren Erkenntnissen zum Beispiel Reisebeschränkungen gegen Hooligans ergehen. Die Datei hat sich vor allem im Vorfeld großer internationaler Sportereignisse, nicht zuletzt der Fußball-WM 2006 außerordentlich bewährt. "Die Datei in ihrer heutigen Form zeigt, wie der Staat seiner Aufgabe der Verhinderung der ausufernden Kriminalität durch Fußballrowdies auch im Einklang mit dem achtsamen Umgang mit persönlichem Daten nachkommen kann", sagte Horst Engel.
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